Sinnsprüche

Die Sinnspruchkarten dürfen kopiert und verwendet werden! Die Bedingung lautet aber, dass die Bilder nicht verändert oder beschnitten werden dürfen!

 

November 2018

 

Leseauszug aus dem Text "Der Weg der Freude" von Manuela Schindler zu diesem Thema:

Die Sehnsucht des Menschen nach Freude und Glück ist ebenso unendlich wie sein innerstes Wesen, und hier auf der Erde - durch ihre eigenen endlichen Mittel - nicht wirklich, oder doch nur zeitweilig, zu befriedigen. Und doch ist gerade sie ein sehr wesentlicher antreibender energetischer Anteil im Menschen, der ihn nie zur Ruhe kommen und immer weiter suchen lässt. Im negativen Sinne führt diese Sehnsucht zu Unrast und dem Getriebensein, und doch ist sie gleichzeitig derjenige Aspekt in uns, der uns im innersten Empfinden (und Erkennen) unserem Ursprung und unserer Quelle näher bringen soll und wird. Denn der Weg zur Erkenntnis Gottes in und außerhalb von uns ist ein Weg der zunehmenden Freude und Liebe, der Dankbarkeit, des Verstehens um die Hintergründe des Weltgeschehens, und der Annahme der Schöpfung. Und ganz sicher noch viel mehr, was aber jeder in sich selbst erfahren muss. 

 

Oktober 2018

 

 

September 2018

 

 

Man wünscht sich Erfolge und Durchbrüche im Leben und setzt dabei nicht selten auf Quantensprünge und Glück. Doch ist der Weg zum Erfolg, und dabei ist es unwesentlich, ob es sich um weltlichen Erfolg oder innere geistige Fortschritte handelt, mit vielen kleinen Schritten zu gehen. Sicherlich gibt es auch Sprünge und Sprints, doch die vielen (unglaublich vielen!) kleinen Schritte entscheiden letztlich über Erfolg oder Misserfolg.

Wenn die kleinen Schritte mit Sorgfalt und allergrößter liebevoller Aufmerksamkeit gesetzt werden, MÜSSEN sie in die richtige Richtung führen, in die Richtung, die für uns, die Welt und Gott die Richtige ist.

 

 

 

August 2018

 

 

Franz von Sales bringt es mit wenigen Worten auf den Punkt: Je mehr man zu tun hat, desto mehr könnte man sich von Gott und den spirituellen Werten entfernen. Die Gefahr der Verstrickung und des Abweichens vom "Weg der Tugend und spirituellen Ehre" ist gewaltig, denn durch Stress und Erschöpfung verliert man nicht nur viel zu viel Kraft, sondern bleiben am Ende oft auch noch Vision, Mut und Gesundheit auf der Strecke, um der Vergeblichkeit Platz zu machen. Durch Vergeblichkeit entsteht Nachlässigkeit, durch Nachlässigkeit leitet man die Rückschritte ein. Das muss unbedingt vermieden werden, und dieser Sinnspruch gibt das Rezept dazu. Ein sehr wirkungsvolles Rezept übrigens.

 

 

März 2018

 

 

Teresa von Avilar (1515 - 1582) gelang es, ihr Wissen unbeschadet durch die Inquisition und einer von Männern dominierten Spiritualität zu bringen, obwohl sie mit großen Schwierigkeiten zu ringen hatte! 1970 erst wurde sie offiziell als erste Frau zur Kirchenlehrerin erhoben und in ihrem Tun gewürdigt. Was diese Frau für ein großes Licht auf die Welt gebracht hat, wird sich hoffentlich noch mehr offenbaren in der kommenden Zeit. Uns Phoenix-Frauen jedenfalls ist sie Vorbild und "spirituelle Mutter" zugleich.

 

 

 

 

Aus dem gewohnten Trott auszubrechen, sich zu überlegen, wie man Tag, Woche und Lebenszeit sinn- und freudevoller gestalten kann, halten wir für sehr wichtig. Nur zu schnell ist man wieder im gewohnten Ablauf gefangen und wird bewegt durch Pflichten, Anforderungen, Sachzwänge und Gesellschaftsdruck. 

Am Abend sagen zu können, dass man den Tag genau so gewollt hat, dass man daraus Kraft und Sinn schöpfen konnte, egal wie hoch die Anforderungen auch gewesen sind, ist das wichtigste Anliegen, dass man verfolgen sollte.

 

 

 

 

Ein wunderbarer Satz, den Katharina von Siena (1347 - 1380) in einer Vision von Gott empfangen hat. Er bezieht also den ganzen Menschen ein, wenn Er seine Befreiungsarbeit an uns leistet.

Doch was bedeutet es, wenn wir auch unseren Anteil einbringen müssen? Eigentlich ein ziemlich klarer Hinweis darauf, dass wir bis zu einem gewissen Grad doch einen freien Willen haben, nämlich entweder für oder gegen Gott zu sein, gut oder schlecht zu leben, verstrickt zu bleiben oder in eine größere Befreiung einzutreten. 

Ein ernsthafter Ansatz, der zum Nachdenken anregt in Bezug auch auf die Fragestellung "Was trage ich eigentlich dazu bei, erlöst zu werden aus dem ewigen Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt?"

 

 

 

 

 

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