Forschungsergebnisse, die Kreise ziehen

von Uta-Maria Freckmann (C) August 2017

 

 

 Die folgenden Ausführungen basieren auf der Grundlagenarbeit von Manuela Schindler, Gründerin von Phoenix-Netzwerk, denn sie hat im Laufe der Jahre umfassende Strukturierungsarbeit und Klassifizierungen geleistet. Der folgende Beitrag ist daher abgeleitet von ihren Erkenntnissen und ergänzt worden durch eigene Erfahrungen.

 

Wir hatten bei Phoenix im Jahr 2007 die Idee, ein Beratungsstellennetzwerk aufzubauen, um Menschen in spirituellen Krisen aufzufangen, die den Gang zum Psychologen scheuten. Da wir aus eigener Erfahrung wussten, dass spirituelle Krisen nicht krankhaft sind, sondern nur ähnliche Symptome hervorbringen, wie sie innerhalb der klassischen Psychologie und Psychiatrie auftreten, wollten wir ein Gegengewicht erschaffen, das neue Möglichkeiten eröffnet. Wir forschten intensiv in alle Richtungen und durften viele engagierte Unternehmungen und Einzelpersonen kennenlernen, mit denen ein intensiver und sehr gehaltvoller Austausch über einige Jahre hinweg stattfand. Teilweise diskutierten wir miteinander in Psychologen-Foren, kommunizierten per Brief oder E-Mail, telefonierten oder trafen uns. Währenddessen baute sich unser Beratungsstellennetzwerk langsam auf und wurde gut genutzt von Betroffenen.

 

Ergänzend dazu hatten wir auch ein eigenes Forum, in dem wir uns rege mit Psychologen, Psychotherapeuten und anderen spirituellen Beratern über unsere Forschungsergebnisse und die Auslöser von spirituellen Krisen austauschten. Wir bemerkten zwar recht bald, dass es einige Hürden dabei zu überwinden galt, aber davon ließen wir uns nicht abhalten.

Vor allem in der Sprache hatten wir anfangs Schwierigkeiten einen gemeinsamen Konsens zu finden. Die Begrifflichkeiten wurden falsch verstanden, denn wir nutzten für dieselben Bezeichnungen unterschiedliche Definitionen. Diese Schwierigkeiten konnten wir gut überwinden, indem wir genauer differenzierten. 

 

So diskutierten und argumentierten wir eine Zeit lang in diesem Internet- Forum innerhalb unterschiedlicher Disziplinen und hatten viel Freude dabei. 

 

 

 

 

 

Weitere Bemühungen um interdisziplinären Austausch

 

Auch wenn dieses Forum nach einiger Zeit geschlossen wurde und die Zeit des interdisziplinären Austauschs (vorerst) zu Ende zu sein schien, konnte man unsere Diskussionen im Nachhinein trotzdem als sehr fruchtbar bezeichnen. Solch ein Meinungsaustausch hat immer eine Wirkung und jeder der daran teilnimmt, wird seine eigenen Ideen und Erfahrungen mit denen der anderen abgleichen und eventuell neue Schlüsse ziehen. So stellten wir im Nachhinein fest, dass unsere Forschungsergebnisse schließlich nach einigen Jahren in psychotherapeutischen Kreisen als Thesen auftauchten, was uns sehr erfreute und unserem damaligen Foren-Austausch einen tiefen Sinn gab.

 

Mit dem Hintergrund, ein ergänzendes Hilfsnetzwerk zum Beratungsstellennetzwerk für Menschen in spirituellen Krisen aufzubauen, wollte ich 2011 ein weiteres Austauschtreffen anberaumen, weshalb ein großer Kongress in Hamburg zum Thema „Spiritualität und Zeitgeist“ geplant wurde, um den interdisziplinären Austausch zu fördern. Bedauerlicherweise avancierte das Ganze am Ende zu einem finanziellen Desaster.

 

Anfangs war angedacht, dass alle TeilnehmerInnen ehrenamtlich teilnehmen würden, da ein befruchtender Austausch stattfinden sollte, von dem schließlich alle etwas haben sollten. Im Laufe der Organisation stellte sich leider heraus, dass so mancher psychologische Leiter von spirituell orientierten Organisationen kein Interesse an einem ideellen Austausch hatte. Die Gehalts-Forderungen waren derart hoch, dass ich sie nicht erfüllen wollte/ konnte. Was zuerst als ehrenamtliches Projekt gedacht war, wurde schließlich zur "Geldfress-Maschine". Sicherlich war ich damals auch zu naiv und kam von meinem ursprünglichen Vorhaben mehr und mehr ab, weil ich mich auf die eine oder andere Forderung einließ, aber ich hoffte eben, am Ende wieder etwas reinzuholen, so dass ich dann wenigstens ohne Verluste dastehen würde. Leider ist das seinerzeit nicht gelungen und mein Fazit ist, dass ich niemals mehr so etwas organisieren werde mit Leuten, die auf spirituellem Gebiet arbeiten und ihren Idealismus verloren haben. Solch ein berufsübergreifender Austausch ist ein Gewinn für alle und sollte, für mein Empfinden nicht an Lohnforderungen festgemacht werden.

 

Damals ließ ich meine sämtlichen Bestrebungen, ein ehrenamtliches Hilfsnetzwerk für Menschen in spirituellen Krisen aufzubauen, los und wendete mich desillusioniert anderen Aufgaben zu. Auch Phoenix-Netzwerk als Ganzes hatte zu viel Gegenwind durch eine kommerziell ausgerichtete Gesellschaft auszuhalten, weshalb das Projekt Beratungsstellen für spirituelle Krisen auch eingestellt wurde und wir uns nur noch auf die ehrenamtliche Hilfe über die Homepage konzentrierten.

 

Seit Ende 2015 habe ich nun im Phoenix-Netzwerk offiziell das Ressort spirituelle Krisen übertragen bekommen, da Manuela Schindler als Leiterin dieses Bereichs zurücktrat und sich neuen Aufgaben zuwandte. Da es mir heute wichtiger denn je erscheint, Betroffene in ihren spirituellen Krisen aufzufangen und verfügbare Helferkräfte in diesem Bereich zu bündeln, habe ich diese Aufgabe nun wieder aufgenommen. Meine Erfahrungen von damals habe ich inzwischen gut ausgewertet, und sie werden hoffentlich dazu beigetragen, dass ich besser unterscheiden kann, wer geeignet ist mitzuwirken bei solch einem interdisziplinären Miteinander, und wer nicht.

 

Es macht mir nach wie vor viel Freude, mich in diesem Themenbereich auszutauschen und meine/unsere Erfahrungen weiter zu geben. Mittlerweile habe ich unterschiedlichste Helferströme erreichen können, die bereit sind, eine kostenfreie erste Hilfe (oft auf Spendenbasis) zu leisten, um Ängste zu nehmen, Menschen aufzufangen oder Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Dieses Hilfsnetzwerk unterstützt bei irritierenden Bewusstseins-Phänomenen, behindernden Fremdeinflüssen und Wahrnehmungen die nicht zugeordnet werden können. Ebenso wird Unterstützung gewährt bei der Erfahrung, dass durch mentale Glaubenssätze und emotionale Reaktionen ein großer innerer Widerstand entstehen kann, der trotz ehrlicher spiritueller Bestrebungen oft schwer zu überwinden ist; in alten Schriften der „Hüter der Schwelle“ genannt, der spirituelles Wachstum massiv blockieren kann.

Wir bei Phoenix haben für uns erkannt, dass letztlich nur göttliche Hilfe am Ende all diese Hürden wirklich beseitigen kann und dass man darum bitten muss, damit man diese Gnade erfahren und an seinen Herausforderungen wachsen darf.

 

Im Hilfsnetzwerk spirituelle Krisen gibt es zur Zeit Ärzte, Diplom-Psychologen, Psychotherapeuten, spirituelle BeraterInnen, HeilpraktikerInnen für Psychotherapie und SeelsorgerInnen, und alle eint das Interesse am Thema spirituelle Krisen. Um im Hilfsnetzwerk mitzuwirken gibt es bestimmte Voraussetzungen, wer sich dafür interessiert, kann diese gern bei mir telefonisch erfragen.

 

 

 

 

 

Gemeinsamkeiten und unterschiedliche Ansätze

 

Unsere Erfahrung mit real existierenden Gegenkräften, und dass wir diese als Realität wahrnehmen oder sogar sehen können und klar von anderen Phänomenen abgrenzen konnten, bereitete den Psychologen anfangs großes Unbehagen. In Psychotherapeuten-Kreisen galten Phänomene in diesem Kontext als Abspaltung eigener Anteile, oder das Empfinden gewisser Wirkungen als krankhaft. Genau das war unserer Meinung nach ein Denkfehler der verhinderte, dass man als Betroffener ein umfassenderes Verständnis gewinnen und die damit verbundenen Lösungsansätze selbst erkennen und Desidentifikation betreiben konnte. Denn sich gerade nicht damit zu identifizieren, nach dem Motto: „Ich habe das, aber ich bin das nicht“ sehen wir als Lösung, um sich von mentalen Einreden oder gefühlsmäßigen Irritationen zu distanzieren. Wenn man glaubt, dass die auslösenden Anteile zu einem gehören, geht man den falschen Weg im Bereich der spirituellen Krisen, denn man wird zu sich zurückholen wollen, was man eigentlich loslassen sollte.

Wenn unsichtbare Einflüsse durch Geistwesen, negative Gedankenströme nahestehender Menschen oder göttliche Wandlungseinflüsse auf einen einwirken, sollte man nichts integrieren, sondern befreien! So unser eigenes Erleben.

 

Wir von Phoenix sahen (und sehen) diese Kräfte als Regulativ, welches auftritt, damit man umgehend seine Haltung hinterfragt, eingefahrene Muster erkennt oder ethische Veränderungen einleitet. Soweit hatten wir mit der Psychologie dieselbe Meinung. Weiterhin hatte unsere Forschung allerdings ergeben, dass Medialität (und Sensitivität), sofern sie in die negative Richtung geht, der Auslöser für viele Zustände sein kann die einer Psychose gleichen, da sie extrem destabilisierend wirkt. Die Psyche eines Mediums kann durch zu große Offenheit oder mangelndes Unterscheidungsvermögen immer mehr  geschwächt werden, was Tür und Tor für Fremdenergien öffnet. Wenn hingegen göttliche Einflüsse einwirken, so geschieht das zur Umformung des inneren Menschen und seines Lebens, und das ist mit Sicherheit weder krankhaft (auch wenn es teilweise so aussieht) noch von Psychologen richtig einschätzbar und deshalb auch nicht behandelbar, es sei denn, sie haben dieselben Erfahrungen durchlaufen. (Siehe dazu auch die Schriften von Johannes vom Kreuz.)

 

Die Ansätze der Psychologie, dass eine psychotische Persönlichkeit vorrangig Stabilität benötigt und Authentizität im Selbstausdruck erarbeiten muss, betrachten wir als sehr richtig. Allerdings finden wir es ungünstig und können nicht wirklich nachvollziehen, dass bei negativer Medialität, die zwar unter anderem mit Auflösungs-Erscheinungen einhergeht (Depersonalisation) Diagnosen einer Psychose gestellt wurden. Das erwies sich als eher hinderlich, da die Betroffenen sich teilweise in der Folge als „unheilbar krank“ definierten, sich teilnahmslos verhielten oder sich in ihr scheinbar auswegloses Schicksal ergaben. Manchmal berichteten sie uns, dass sie nach eigenem Empfinden kranker aus der Psychiatrie herauskamen, als sie es vorher gewesen waren.

So suchten wir immer wieder den Austausch, auch mit Psychiatern, stießen aber meistens auf Abwehr oder Desinteresse. Die Vorbehalte gegenüber uns „Spirituellen“ waren wohl zu groß, obwohl nach außen ein spirituelles Interesse vorgegeben wurde.

 

Es geht uns nicht darum unsere Erkenntnisse und Meinungen aufzuoktroyieren, aber um neue Sichtweisen zu erhalten und eigene Wahrnehmungen abzugleichen, dazu braucht es, unserem Empfinden nach, viele interessiert Forschende und einen guten Austausch.

Wir erlebten, dass sich Viele hinter wissenschaftlichen „Fronten“ versteckten, aber tatsächlich wenig Bereitschaft da war, sich in jeder Hinsicht offen weiterzuentwickeln. Vielleicht spielen dabei Ängste eine Rolle, gesellschaftlich nicht anerkannten Thesen nachzuhängen? Allerdings ist Wissenschaft nach unserem Verständnis ebenfalls ein sich wandelndes Glaubenskonstrukt, vor allem auf Theorien basierend, welches für ständiges Wachstum und Veränderung offen sein sollte. Alles andere wäre Dogmatismus und Stillstand. Stillstand aber gibt es schon viel zu lange in diesem wichtigen Bereich der Forschung, denn es gibt eine eklatante Zunahme von Menschen, die nach Erklärungen für ihre irritierenden Wahrnehmungen suchen und nach echten Hilfen Ausschau halten, diese aber kaum finden.

 

Vieles, was an Irritationen entsteht und beeinträchtigende Symptome verursacht, beruht nach unseren Erkenntnissen auf einer Verletzung von Werten.

Manchmal können Beschwerden allein durch Bewusstwerdung einer mangelnden Ethik und eine veränderte Grundhaltung beinahe umgehend beseitigt werden. Wir haben dies sowohl bei uns selbst  beobachtet, als auch  von Klienten, die  positive Veränderungen erfahren durften, als Rückmeldungen erhalten. Wie weit eine Problematik fortgeschritten ist, spielt dabei grundsätzlich eine große Rolle, und ob die Bereitschaft zur Veränderung und Verantwortungsübernahme gegeben ist.

 

 

Unterschiede zwischen Psychotherapie und spiritueller Beratung

 

Bei der spirituell orientierten Beratung ist eine zeitnahe Begleitung wie bei der Psychotherapie kontraindiziert, denn es werden lediglich Hinweise gegeben und der Klient braucht Zeit für die Umsetzung im täglichen Leben. Vieles muss selbstständig erarbeitet werden, damit es langfristig Halt geben kann. Daher ist ein größerer Abstand vonnöten, der den Klienten dahin führen soll, selbst den Kontakt zur eigenen inneren Quelle wahrzunehmen und die nötigen Schritte dafür einzuleiten. Hierbei geht es nicht an erster Stelle um die Stärkung der Persönlichkeit, sondern um das Erkennen und Bemeistern von Widerständen gegen höhere Impressionen und intuitive Impulse.

Wenn wegen innerer Widerstände eine Krise entsteht, ist dies eine psychische Krise, obwohl sie meistens als spirituelle Krise angesehen wird, mangels Unterscheidungsvermögen. Der spirituell orientierte Berater gibt lediglich Hinweise zur Förderung dieser Wandlungsprozesse; diese beruhen auf seinen Erfahrungen, unterstützt durch seine Intuition. Das Ego muss beständig einbezogen werden und diesen Prozess schließlich unterstützen wollen, und sollte langfristig nicht als innerer Widerstand Blockaden auslösen.

 

Als Unterscheidungs-Merkmal, ob ein Klient zum spirituell orientierten Berater, oder zum Psychotherapeuten gehört, kann man das Leben des Klienten zugrunde legen. Hat es eine gesunde und relativ stabile Basis, hat sein Leben Struktur, steht er fest im Leben und ist alles solide aufgestellt, dann kann er sich spirituellen Themen zuwenden. Sind da aber auflösende Tendenzen, vorrangig Instabilität, Unsicherheit, eine asthenische Persönlichkeit mit dem Hang zu Abhängigkeiten, ist in jedem Fall Vorsicht geboten! Solch ein Klient oder Klientin gehört in die Hände eines Psychotherapeuten, denn die Persönlichkeit muss erst einmal gefestigt, das Selbstbewusstsein gestärkt und eine eigene Meinung ausgebildet werden. Vorher wäre die vertiefende Beschäftigung mit spirituellen Themen ungünstig, denn er oder sie könnte dadurch psychisch gefährdet sein. Um das gängige Konstrukt von Krankheit versus Gesundheit, durch eine differenzierte Begrifflichkeit zu ergänzen, hat Frau Schindler von Phoenix-Netzwerk drei Kategorien unterschieden:

 

Gesund – in Wandlung befindlich – krank.

 

 

 

Definition: In Wandlung befindlich

 

Der Begriff „in Wandlung befindlich“ erscheint mir hilfreich, denn diese Bezeichnung pathologisiert nicht so sehr und lässt viel Raum für neue Erkenntnisse. Ein Kriterium, um eher krankhafte Zustände von „in Wandlung befindlichen“ zu unterscheiden, ist beispielsweise die „phänomenal auftretende Symptomatik“, diese entsteht oft bei Reinigungsprozessen, kann aber nichtsdestotrotz sehr beängstigend sein. Hierbei spürt man an einem Tag schwere Beeinträchtigungen, die am nächsten Tag entweder völlig anders (und an anderen Stellen) auftreten oder plötzlich gar nicht mehr da sind. Betroffene konsultieren oft diverse Ärzte, um die Beschwerden aufklären zu lassen. Zumeist lautet die Diagnose irgendwann „psychosomatisch bedingt“, womit nicht wirklich der Kern getroffen ist und sich Hilfesuchende in die Kategorie hysterisch oder psychisch krank gedrängt sehen. Solch eine Fehldiagnose behindert in der Folge das Vertrauen in Ärzte und Psychiater.

 

Bei den Notfallhilfe- Beratungen muss ebenfalls genau unterschieden werden, wo jemand steht und was die Ursache für die Beschwerden sein könnte, denn nur dann kann man verantwortungsbewusst Klienten weiterleiten an die richtigen Anlaufstellen. In den Kategorien „Gesund“ und „in Wandlung befindlich“ findet sich das Aufgabengebiet eines spirituell orientierten Beraters.

Leidet jemand unter fortgeschrittener negativer Medialität, starken Besetzungen oder hört er bösartige Stimmen, bedarf es erst einmal zeitnaher stabilisierender Maßnahmen. Hierfür sind wiederum (spirituell orientierte) Psychologen und Psychotherapeuten bestens gerüstet. Das „Stimmen hören“ an sich ist keinesfalls krankhaft, denn sonst müsste man tatsächlich Jesus, Moses und andere heilige und ehrwürdige Persönlichkeiten als psychotisch / schizophren erklären! Es kommt darauf an, WEM diese Stimmen gehören, aus welcher Ebene sie stammen, welche Wirkungen sie auslösen oder woher sie kommen. Allein DIES sind die Kriterien nach denen unterschieden werden kann, ob eine gefährliche Tendenz in Richtung Verblendung und Psychose besteht, oder ob die Stimmen aufbauende und positive Möglichkeiten beinhalten.

 

Dass viele Einwirkungen unsichtbar oder feinstofflich sind und nicht physisch greifbar, sagt gar nichts darüber aus, ob es sie wirklich gibt oder nicht, und ob sie negative Auswirkungen auf jemanden haben oder nicht. Ohne Unterscheidungskriterien zu besitzen, alles Unsichtbare und Feinstoffliche als „krankhaft“ abzuurteilen, halte ich für wenig sinnvoll (oder sogar für verantwortungslos). Umgekehrt gibt es eine Tendenz alles Feinstoffliche als „spirituell“ einzuordnen, wobei auch das zu falschen Ergebnissen führen und viel Leid bewirken kann. Keinesfalls habe ich, oder haben wir von Phoenix-Netzwerk, immer Antworten auf die vielen Fragen die sich ergeben, sobald man sich in diese Thematik hinein begibt, aber gemeinsam könnten wir all unsere Erkenntnisse auswerten und neue Schlüsse daraus ziehen.

 

So gibt es noch weitere Unterscheidungsmerkmale die kategorisieren helfen, z.B. bei den unterschiedlichen Krisenauslösern, damit jemand die jeweils richtige Unterstützung erhält. Wenn die Bereitschaft besteht, sich über diese Themen interdisziplinär auszutauschen, könnten in Zukunft neuartige Hilfen bereitgestellt werden, die den Betroffenen ganz andere Wege eröffnen als bisher bekannt. Ich bin jederzeit gerne ansprechbar, wenn es darum geht, die Köpfe zusammenzustecken und sich unvoreingenommen zuzuhören.

 

 

 

 

Was ich mir wünsche für die Zukunft und was ich konkret anbiete

 

Wenn Interesse besteht, gemeinsam in diesem Themenbereich zu forschen und sich auszutauschen, kann man mich kontaktieren und wir schauen gemeinsam, ob es passt. Gerne bin ich Ansprechpartnerin für die Teilnehmer meines „Hilfsnetzwerks für spirituelle Krisen“ für eine kostenlose Supervision. Dies ist eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen und unterschiedliche Herangehensweisen kennenzulernen.

Weiterhin biete ich innerhalb meines sozialen Projekts in 37115 Duderstadt die freie Nutzung der Räumlichkeiten (über 100m²) für Intervisions-Wochenenden oder Themen-Nachmittage mit interessierten Fachleuten an. Beispielthemen, die dabei angesprochen werden könnten:

 

Ursachen und Entstehung spiritueller Krisen

Auswege und Lösungshilfen

Hindernisse und Stolperfallen auf dem spirituellen Weg

Unterscheiden von Ego-Krisen versus echten spirituellen Krisen

Abgrenzungskriterien zw. spiritueller Beratung und Psychotherapie

Diskussionen zu Wertemodellen, Spiritualität heute, Ethik im Alltag oder: „Sind die Gebote und Codizes von früher noch zeitgemäß?“

 

Wer mag, kann sich dafür in meinen Verteiler eintragen lassen, um rechtzeitig von Veranstaltungen zu erfahren. Lediglich für Übernachtungsmöglichkeiten muss man selbst sorgen. Mir geht es vorrangig um berufsübergreifenden Austausch, so dass unterschiedliche Berufszweige sich gegenseitig bereichern können. Gemeinsam können wir viel bewegen.

 

 

 

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