III. Bildung einer Gruppe: Anforderungen

von Manuela Schindler (C) 2015

 

Dieses Kapitel bezieht sich konkret auf die Phoenix-Gruppe, die 2008 existierte und ihrer Auflösung entgegensah! Die Zusammenarbeit gestaltete sich immer komplizierter, emotionale Verwicklungen gerieten mehr und mehr in den Vordergrund, auch wurde blockiert und behindert, wo es nur ging, sodass die Weiterbildung und die gemeinsame Arbeit an Projekten beinahe vollständig zum Erliegen kam. 

Bei einer Einstimmung zu der Problematik hatte ich ein interessantes inneres Gespräch, vor allem in Bezug auf die Mitarbeit von unserer Seite her gesehen:

 

Was sind die größten Handicaps der Anwärter für Mitarbeiterschaft:

(Wenn) Der Wille fehlt,

der Wille zur Liebe,

der Wille zu geben,

der Wille zum Dienst.

Es ist zu viel Willen vorhanden,

der Wille haben zu wollen,

der Wille, es leicht zu haben.

Es fehlt die Ausdauer, die beständige Einsatzbereitschaft,

es wird zu früh aufgegeben, sowie sich alles etwas schwieriger gestaltet.

Die Erwartungen sind zu hoch, zu speziell, zu eigenwillig.

 

Zur Frage wegen des Angenommenseins, und ob es für alle Anwärter einen Platz zur Mitarbeit bei Phoenix gibt kam folgendes:

Nein! Es fehlen oft die erforderlichen Signale und Zeichen, die eine wirkliche Bereitschaft und Reife beweisen. Somit befindet sich der eine in der Erprobungsphase, die entscheidet, ob man angenommen wird als Mitarbeiter bei Phoenix oder nicht, der andere schafft die Erprobungsphase nicht, für den gibt es keinen Plan, bis er sich erneut bewirbt.

 

Noch ein Hinweis an alle Anwärter zur Mitarbeit bei Phoenix:

„Erwarte nicht, dass wir deine Arbeit tun. Wenn du für uns arbeitest, werden wir darauf eingehen. Wenn nicht, dann lassen wir dich und respektieren deine Wahl.“

 

Diese Aussagen haben mich sehr nachdenklich gemacht und aufgezeigt, dass eben doch nicht jeder mitarbeiten kann in einem spirituellen Projekt mit echter geistiger Unterstützung. JEDER Mensch kann indirekt mitarbeiten durch gute Taten, Einsatz für die Menschheit und großes Engagement für das Gute, Wahre, Schöne. Aus diesen Menschengruppen werden die meisten Mitarbeiter rekrutiert, und dabei ist es egal, ob sie aus Medizin, Politik oder dem Beratungswesen entstammen. Diese Menschen werden oft geistig überschattet, und wissen oft gar nicht, dass sie wichtige Mitarbeiter sind, und es würde sie wahrscheinlich auch gar nicht wirklich interessieren.

Die spirituellen Menschen, die gern bewusste Mitarbeiter werden wollen glauben oft, dass nur allein der Entschluss ausreicht, es zu wollen. Sie vergessen, dass man selbst bei einer Bewerbung auf der Erde für einen reizvollen Posten Qualifikationen vorweisen muss, die den Chef dazu bewegen, denjenigen einzustellen oder nicht. Warum sollte es bei uns, die zum Wohle der Welt und nach Gottes Willen wirken - anders sein? Gerade, wo wirklich verantwortungsvolle Arbeit gemacht wird?

Dazu fällt mir ein Traum einer damaligen Schülerin ein, die neben mir arbeitete für Phoenix-Netzwerk (2001), die zwar ziemlich gut war, aber auch sehr träge und gemütlich, und somit oft eher die Arbeit blockierte, weil sie ständig Antrieb, Ermahnungen, Aufgaben und Impulse (sowie Überredung meinerseits) brauchte:

 

Sie ging mit einer Mappe in der Hand in ein prachtvolles Haus. Sie wusste, dass sie zur geistigen Bruderschaft im Sinne Gottes ging und sich vorstellen wollte, damit sie Mitarbeiterin werden konnte. Sie kam in eine prachtvolle Vorhalle und man bat sie, dort Platz zu nehmen. (Sie schilderte mir die Halle als Empfangs- und Wartezone im besten Hotel, das man sich vorstellen kann.) Sie musste eine Weile warten, dann kam ein freundlicher Herr und setzte sich zu ihr. Er nahm ihre Mappe, sah sie gründlich durch und fragte sie, was sie denn wolle. Als sie ihren Wunsch zur Mitarbeit vortrug, musste er laut lachen und fragte sie, ob es ihr ernst sei, bei dem, was sie vorzuweisen hatte! Er lehnte letztlich ab und sie musste gehen.

Am nächsten Morgen rief sie mich an und war sehr angestoßen, traurig und ernüchtert. Sie ist abgelehnt worden! Glaubte sie doch, durch die Ausbildung bei mir und durch die Mitarbeit bei Phoenix genügend vorzuweisen, was aber nicht so war. Tatsächlich hatte sie die Errungenschaften ja nur durch meine permanente Hilfe erlangt, NIE durch Eigeninitiative.

Warum sollte nun irgendjemand, der nichts aufgebaut und nie wirklich dauerhafte eigene Bemühung unter Beweis gestellt hat, ein spiritueller Mitarbeiter und Mitschöpfer werden dürfen? 

 

Oft habe ich erlebt, dass meine Mitarbeiter keine wirklichen Hilfen waren, sondern stattdessen meine Last vergrößert haben! Wie ist es dann mit dem Verhältnis der Geistigen und uns? Würde man als Mensch nicht genauso seine persönlichen Probleme auf den Schreibtisch der sehr intensiv arbeitenden geistigen Betreuer und Verwalter dieser Welt legen und erwarten, dass diese sich nun um einen kümmern? So geht das aber nicht. Wie ich oben schon schrieb, muss man bereits Qualifikationen vorweisen. Und selbst dann muss man sich eine lange und intensive Zeit lang beweisen, lernen, sich bemühen und Ergebnisse vorweisen, bis man dann in die Ausbildung zur größeren Verantwortung kommen darf.

So lange jedoch muss man auf der menschlichen Ebene beweisen, dass man eine wirkliche mitschöpferische und verantwortungsbereite Hilfe ist und keine Last. 

Unbewusst arbeiten viele Menschen an Gottes Plan mit, doch als bewusster Mitarbeiter aufgenommen zu werden, ist eine Auszeichnung für geleistete Dienste, für bewiesene gute Taten, für das Erbringen von "Opfern" (finanzieller und persönlicher Art), für Mut und Standhaltevermögen auch in schwierigsten Situationen, und vor allem von echtem Interesse an dieser Arbeit und der Bereitschaft, sich beständig und mit größter Intensität weiterzubilden. 

Wer träge auf sein persönliches Wohl hin orientiert ist, und das sind die meisten (!) - auch bei uns - darf nicht so schnell mit einer Annahme rechnen.

Ich denke, dass dieser Text noch einmal ein Augenöffner ist. Deshalb habe ich ihn hier eingestellt. Ich finde es wichtig, sich mit den Konsequenzen meiner Aussagen zu konfrontieren und bei sich selbst einmal das Maßband anzulegen, welches ich hier gegeben habe. Dann ist alles deutlich zu sehen. Und die überhöhten Ansprüche an den Gruppenleiter fallen. Die Erkenntnis tut zwar weh, aber sie ist heilsam.

 

Die nachfolgend aufgezählten Anforderungen sind somit aus diesen Erfahrungen entstanden! 

 

 

Anforderungen innerhalb der Gruppenarbeit für Mitarbeiter und Studenten

 

1. Man sollte aktiv sein in seinem gewählten Arbeitsgebiet. Es muss erkennbar sein, dass man sich mit seinem Arbeitsthema intensiv auseinandersetzt, sich weiterbildet, kommuniziert, sich zeigt in einem angenehmen Level (nicht Ego-betont).

 

2. Man hat ein Profil, einen Standpunkt, klare Meinungen und Gedanken zu seinem Arbeitsgebiet, kennt seinen Platz und weiß, wo seine größten Schwächen liegen. Man weiß aber auch, wie man sie positiv blockt, damit sie nicht zerstörend einwirken in das Gruppengeschehen. 

 

3. Man lässt sich nicht von anderen einfach das Heft aus der Hand nehmen, steht zu sich, kann auch Gegenwind trotzen ohne umzufallen, lässt sich nicht einfach beiseiteschieben, wenn jemand scheinbar die besseren Argumente hat. Das Aufgeben der eigenen Meinung aus Schwäche (statt aus höherer Einsicht heraus) ist ein großes Problem in vielen Gruppen gewesen, die deshalb letztlich scheitern mussten. 

 

4. Konkurrenz (und Neid) darf es nicht geben, da es um Dienst für den einen Gott geht. Solange jemand versucht, besser zu sein als der andere und dort seinen Schwerpunkt hat, ist er für Zusammenarbeit im Geiste nicht geeignet! 

 

5. Die Leitungsposition und Zusammenarbeit darf nie unterminiert werden durch unbewussten Eigen-Ehrgeiz, der die Interessen des Aufbaus unterläuft. Zusammenarbeit, Wertschätzung und Gründlichkeit sind Grundvoraussetzungen. 

 

6. Man sollte strukturfest sein im Sinne dessen, dass man negative Einflüsse seiner selbst oder durch Fremdenergien blockieren kann, während man zusammenarbeitet. Die Reinigung und Bewusstmachung sollte dann nach der Arbeit im Privatbereich erfolgen oder innerhalb einer Seelsorge-Sitzung geklärt werden.

 

7. Die Mitglieder generell sollten sich untereinander schützen, aufeinander hören, sich ernst nehmen und die überbrachten Botschaften auch.

 

8. Eine wichtige Voraussetzung ist weiterhin, anzuerkennen, dass die besprochenen Inhalte immer großes Gewicht haben. Versteht man etwas nicht, ist die Aufgabe des Durchdringens - um zu verstehen - vorrangig.

 

9. Ehrlichkeit im Umgang miteinander, aber liebevoll und immer in der Bewusstheit dessen, dass man auch sich selbst gerade sieht im anderen.

 

10. Engagement, Verantwortungsbereitschaft, Einsatzfreude, Schlichtungsbereitschaft in Krisensituationen, Handlungsfähigkeit im Einklang mit den Interessen aller, Fähigkeit zur Beschützung Schwächerer. Das ist besonders im Gruppenmiteinander wichtig, damit sich keine persönlichen Verwicklungen ergeben!

 

11. Man ist treu, zuverlässig, kann auch in Krisen einen festen Halt aufrechterhalten, hat nicht ständig Gedanken darüber, dass man eigentlich gehen will oder sowieso nur kurze Zeit mitarbeiten will. (Was natürlich das Recht beinhaltet, jederzeit gehen zu dürfen! Aber diese Haltung ständig mitzutransportieren schwächt die Arbeit und mindert enorm die Konsequenz im Tun). 

 

12. Macht anzustreben in der Gruppe, nach Rang und Ansehen zu streben, und evtl. sogar unterschwellig Machtkämpfe zu führen kommt in einer solchen Gruppe nach meinen Vorstellungen nicht infrage! Wer diese Tendenz hat, ist nicht geeignet. Stattdessen erwarte ich, dass jeder bereit ist, Strukturen zu schützen, Regeln sowohl selbst einzuhalten als auch nach außen die Einhaltung derselben integer und selbstverständlich zu vertreten. 

 

 

Angemessene Vorbereitung zu Treffen und empfohlenes Verhalten während der Treffen

 

Als Gruppe besteht das große Ziel vor allem darin, Gottes Wirken herbeizurufen, damit die Arbeit und die Pläne im höchsten Sinne verwirklicht, und gleichzeitig die spirituelle Entwicklung der Einzelnen dabei gefördert werden. 

Um in diesem Sinne wirken und die besten Ergebnisse erwirken zu können, ist allerhöchste Konzentration vonnöten, und das teilweise unter Ausschaltung der persönlichen Gefühlslage und Launen, die sich nicht selten massiv in den Weg zu stellen versuchen. Von daher ist es das höchste Ziel der Gruppe, das richtige und angemessene Miteinander zu erlernen, was jeder Einzelne jedoch vor allem für sich ganz allein bewältigen muss. 

Es darf keinesfalls die Erwartung von Hilfe durch andere Gruppenteilnehmer formuliert werden! Innere Disziplin und die Bereitschaft, für den Zeitraum der Gruppenarbeit auf sich selbst und seine Befindlichkeiten zu verzichten, sind die Garanten für ein gesundes spirituelles Wachsen und für eine zunehmend größere Wirksamkeit der geleisteten Gemeinschaftsarbeit.

Dass die Gruppe sich bei ihren Treffen vorab auch gemeinschaftlich auf Gott ausrichtet, versteht sich. Er wird dann dafür Sorge tragen, dass das, was die Gruppe oder der Einzelne brauchen, zur Verfügung gestellt wird.

 

Sämtliche Regeln und Empfehlungen, die bisher aufgezählt wurden, sind hier als Grundlage zur Anwendung zu bringen. Ergänzend dazu gilt dann:

 

1. Auf die Schwingung - sowohl die eigene als auch die der gesamten Gruppe - ist zu achten, denn nur höchste Konzentration und gelebte ernsthafte Aspiration können eine stabile Mitarbeit erschaffen und glaubwürdig aufrecht erhalten.

 

2. Keine sinnlichen Genuss-Phasen unmittelbar (oder am besten schon 3 Tage) vor den Gruppentreffen! Am besten wie ein Asket in die Gruppen hineingehen, möglichst frei von sinnlicher Bindung der Seele (an den Körper durch sinnliche Genüsse, das gilt ebenso für private Feiern) bleiben. 

 

3. Keine "Kuchenschlachten" vor der Gruppe oder in den Pausen. Das Essen und Trinken in den Pausen soll lediglich dem Körper notwendige Energie zuführen, und deshalb auf entsprechende Nahrung hin ausgerichtet sein (Obst, Traubenzucker, vielleicht wenige Kekse, evtl. Brot).

 

4. Gesammelt und innerlich ausgerichtet zum Treffen erscheinen. Alle Unterlagen, Stifte und notwendige Utensilien (Taschentücher u.ä.) heraussuchen und gut sortiert neben den Platz legen, damit nicht während des Unterrichts gesucht werden muss. So wird unnötige Unruhe im Ablauf ausgeschlossen.

 

5. Keine unnötigen Small-Talks und Zerstreuungen im Flur und in den Pausen. Am besten ist die konzentrierte Verarbeitung der bereits besprochenen Inhalte, um dann gut vorbereitet in den nächsten Sitzungsabschnitt eintreten zu können. 

Lachen und fröhliches Miteinander sollen nun aber nicht ausgeschlossen werden! 

Es gilt, hier ein wachsames Maß zu finden und jeweils aktuell zu überprüfen, wann es überschritten wird, um bewusst gegenzusteuern.  Das muss jeder selbst - jedes Mal wieder neu - für sich selbst tun. 

 

6. Aufmerksamkeit und Konzentration im Gesamtgruppenkontext hervorzubringen bedeutet, nicht neben dem gleichzeitig stattfindenden Unterricht oder innerhalb der Zusammenarbeit mit anderen Teilnehmern zu sprechen. 

Auch ist es wichtig, den anderen - offiziell sprechenden - Teilnehmern aufmerksam zuzuhören und sich nicht parallel dazu mit dem Sitznachbarn, den eigenen Mappen oder Herumsuchen in den eigenen Aufzeichnungen zu beschäftigen, und so zu stören.

 

7. Private Kommunikation miteinander (Telefon, Email) neben den Treffen vermeiden, es sei denn, es gibt wichtige Angelegenheiten zu klären, die vor allem arbeits- und Projektbezogen sind. Es gibt keine privaten Einzelmenschen bei Phoenix, sondern nur eine auf Gott bezogene Seelen-Gruppe! Privatleben und kuscheliges Miteinander finden im Privatleben mit den "Privatmenschen" / Familie statt. Das Risiko, welches sich sonst ergibt, ist nicht unerheblich, weshalb es auch noch sehr ausführlich im Kapitel „Achtsamkeit bei der Arbeit in einer Gemeinschaft“ behandelt wird.

 

Sammlung und Konzentration auch nach dem Arbeitstreffen verhelfen dazu, dass die besprochenen Inhalte sich tiefer absetzen im Bewusstsein. Daher gilt es auch, nach den Treffen unnötige Zerstreuungen jeglicher Art zu vermeiden und sich stattdessen um die Nachbereitung zu kümmern, Notizen zu machen und Eindrücke zu verarbeiten.

 

 

Vom (internen) Umgang in Arbeitsgruppen

 

1. Alle Mitarbeiter und Kollegen gleich behandeln. Hier gilt, was auch schon im Umgang mit Schutzbefohlenen gesagt wurde: Keine besonderen Freundschaften oder Verhältnisse, keine sexuellen Bekanntschaften suchen und auf jegliches Senden dieser Impulse sorgfältig achten. Die Argumente kann man unter Rubrik I - Punkt 1 nachlesen. 

Wenn man Geschenke machen möchte, sollte man sie allen machen. Als Beispiel: ein Mitglied hat Geburtstag und man möchte ihm etwas schenken. Das ist so lange kein Problem, wie man auch den anderen Mitgliedern an ihren Geburtstagen etwas schenkt. Auch gilt, dass man dann keine Erwartungen an Geschenke hat, die man im Gegenzug selbst erhalten möchte am eigenen Geburtstag. So lange man allen gleichmäßig und ohne persönliche Erwartungen Geschenke macht, ist dieses Ermessenssache des Einzelnen. 

Umarmungen untereinander sind Sache derjenigen, die sie geben oder haben wollen. Wenn man sich aller Risiken bewusst ist und in der Lage sieht, alle anderen Mitarbeiter und Mitstudenten ebenfalls zu umarmen, sehe ich darin kein zusätzliches Risiko. 

Jedoch muss Jeder das für sich selbst entscheiden, denn die Risiken einer (manchmal langfristig und sehr langsam einsetzenden) persönlichen Reaktion sind grundsätzlich sehr groß!

 

2. Gegenseitige Hilfestellung ist erlaubt, so lange man miteinander auf "Augenhöhe" umgeht, und sich der Beratende nicht über den fragenden "Kollegen" aufschwingt oder in laufende Ausbildungsprozesse einmischt! Auch ist es wichtig zu warten, bis die Hilfe nachgefragt wird, um wichtige Grenzen zu respektieren. Manchmal ist jemand in Schwierigkeiten, wünscht aber keine Hilfe bei der Konfliktlösung. Gerade in spirituellen Gemeinschaften kommt das sehr häufig vor, da man die Gnade der Herausforderung erkannt hat und sie anzunehmen bereit ist. 

 

Zusammenfassung:

 

Für spirituelle Gruppenleiter gilt 

- Keine gemütlichen Teerunden und "Grillabende" im Anschluss mit den Schutzbefohlenen.

- Small-Talks und sinnlose Gespräche führen in den Pausen, und vor und nach den Gruppen, vermeiden.

- Allen Schutzbefohlenen das gleiche Maß an Aufmerksamkeit zukommen lassen;

- alle gleich behandeln - keine Sonderrechte einräumen.

- Gruppenstrukturen gewissenhaft einhalten, sich nicht von einem Teilnehmer "das Heft aus der Hand

  nehmen" lassen.

- Alle Themen/Konflikte mit Gruppenteilnehmern in der Gruppe kommunizieren, damit Heimlichkeiten und

  Besonderheiten ausgeschlossen sind.

 

Für Mitglieder in der Gruppe - speziell bei Phoenix - gilt

- Konzentrierte Vorbereitung auf die Gruppentreffen, Verzicht auf sinnliche Völlereien vor, während und 

  nach den Gruppentreffen.

- Stärkung in den Pausen nur nach sinnvollen Kriterien auswählen wie "Energie spendend", "nicht

  belastend", "notwendig zur Aufrechterhaltung des körperlichen Wohlbefindens". 

- Sinnloses Gerede (Small-Talk) sowohl in den Pausen als auch im Versammlungsraum vermeiden. 

- Keine unaufgeforderten  oder separaten Gespräche, die nicht zum allgemeinen Gruppeninhalt gehören,

  im Gruppenablauf mit dem Nachbarn führen, keine Unruhe verbreiten durch Herumsuchen in eigenen 

  Unterlagen oder Taschen.

- Zerstreuungen nach der Gruppe vermeiden, damit sich die besprochenen Inhalte besser im Bewusstsein

  verankern können.

- Selbst die Gruppenstrukturen zu schützen, auf den anderen, aber auch sich selbst diesbezüglich Acht

  geben.