Chaos und Ordnung

Wie das Leben in einer schwierigen Zeit trotzdem gelingen kann

 

Eine Stellungnahme zu unserem wichtigsten Anliegen von Manuela Schindler (C) Dieser Text wurde in einigen Social Medias wie XING, LinkedIn, Google+ und Facebook veröffentlicht.

 

 

 

 

Wir haben in den letzten Monaten, in denen wir nach längerer Pause wieder in den sozialen Medien unterwegs waren, viele interessante Kontakte gehabt und einige Diskussionen geführt, denen wir uns stellen mussten. Das gravierendste Thema, das wiederholt vor allem mit mir erörtert wurde, möchte ich hier einmal zusammengefasst präsentieren, damit unsere Ansicht verdeutlicht wird.

 

Auf unserer Homepage und in unserer spirituellen Praxis legen wir Wert auf die Einhaltung von Geboten und spirituellen Weisungen, weil wir ihre Wirkung und vor allem ihren Schutz über lange Jahre der Erprobung hinweg, am eigenen Leib und im eigenen Leben, erfahren durften. Auf unserer Homepage gibt es deshalb dazu eine Extrarubrik (Weisungen + Gebote), die zugegebenermaßen sehr präsent ist und von jeder Seite aus erreicht werden kann. Warum gerade das Anlass zu Diskussionen gibt, ist uns ein Rätsel.

 

In einer Welt, die der Anarchie mehr Raum gibt als ihr bekömmlich ist, und in der zumindest das Einhalten der menschlichen Grundwerte und der Grundethik des Miteinanders dringend nötig wäre, um Frieden, ganzheitliches Wachstum und eine umweltfreundliche Wirtschaft zu erlangen, müsste doch die Sehnsucht nach einer gesunden Ordnung und Wertschätzung inzwischen sehr groß sein.

 

Viele weise Lehrer der Ethik, Spiritualität und Religion brachten uns über viele Jahrtausende hinweg wiederholt die Hinweise, wie das Leben gelingen kann, und welche Lebensregeln dazu eingehalten werden sollten. Und auch wir können durch unsere Lebenspraxis bestätigen, dass es tatsächlich funktioniert!

 

Nicht die modernen Regeln von Selbstverherrlichung und der daraus resultierenden „Freiheit“ sind die Wegweiser zu Glück und einem „reichen“ Leben, sondern das Einhalten gewisser Gebote. Gebote, an die sich vermutlich die wenigsten Menschen auf dieser Welt halten, wie man an den Ergebnissen  deutlich sehen kann….. Wir wollen das zwar jetzt nicht verurteilen, aber zumindest darauf hinweisen.

 

Wenn dann behauptet wird, dass spirituelle Regeln und Gebote die freiheitliche spirituelle Entwicklung des Individuums beeinträchtigen würden, müssen wir dem energisch widersprechen und davon ausgehen, dass sich unser Gegenüber noch gar nicht darin erprobt hat und stattdessen lieber der Willkür des eigenen Egos folgt, welches Wohlfühlen, materiellen Zuwachs und Genuss in den Vordergrund stellt. Das ist insofern in Ordnung, wenn es auch so erkannt, und nicht als spirituelle Lebenshaltung betrachtet und – was wir wirklich schlimm finden - verbreitet wird.

 

Spirituelle Regeln schützen vor Gefahren, die der moderne Mensch gar nicht mehr kennt oder die er für alten Aberglauben hält. Nichtsdestotrotz gibt es aber viele für uns unsichtbare Dinge, die heute vehement abgestritten werden oder über die man sich sogar lustig macht. Das ist dem materiellen Bewusstsein dieser Zeit geschuldet und kann deshalb von uns auch mühelos nachvollzogen werden. Doch erinnert man sich an die alten Zeiten, in der es Elektrizität aus der Dose noch nicht gab und wo man Menschen, die so etwas prophezeit hätten, verbrannt oder als „Spinner“ verlacht und gesellschaftlich ausgeschlossen hätte, erkennt man, dass man lieber vorsichtig sein sollte mit seinen begrenzenden Einschätzungen.

 

Es gibt z.B. ganz einfache und sehr einleuchtende und beschützende spirituelle (Lebens)Regeln, die wirklich jeder, der es nur ein wenig will, auch nachvollziehen kann:  

 

Da man auf jeden Fall ernten wird, was man sät, ist der Schutz hier insofern ganz klar erkennbar, wenn es ergänzt wird durch die allgemein bekannte Regel, die schon in der Bibel postuliert wird, dass man niemandem das tun soll, was man nicht auch erleben will. Das weist nämlich genau darauf hin, was sonst geschehen wird: „Was ich anderen tue, wird auch mich ereilen!“

 

Es geht hier also um weit mehr als nur darum, ein „guter Mensch“ zu sein. Wenn Bewusstsein wachsen soll, muss es in einer höheren Ordnung geborgen sein, um nicht vom Weg abzuirren.  Wer Freiheit so definiert, dass man sich ausleben soll wie man will, braucht nur auf das Weltgeschehen als Ganzes zu schauen, um zu sehen, was es bringt, welche Früchte hervorgebracht werden und wohin es führt.

 

Und wie es aussieht, wird die Weltlage immer komplizierter!

 

Man kann sich nicht über andere stellen und sich für besser halten, wenn man sich getreu an sie hält! Auch dieses wurde als Argument in einer Diskussion vorgetragen. Es war die Rede von Heuchelei und elitärem Gehabe. Auch dem muss ich energisch widersprechen!

 

Das Einhalten der spirituellen Gebote und Regeln hat einen zutiefst selbsterziehenden Wert, der eine umfassende Selbsterkenntnis überhaupt erst ermöglicht. Nur so kann das Ego in seinen selbstbezogenen und teilweise regelrecht „bösen“ Mustern erkannt und zunächst gebannt werden, bis es nach einer Weile als gereifte Version seiner selbst wieder in den Alltag integriert werden kann. So geschieht Wandlung und Transformation, und am Ende kommt nur Gutes dabei heraus!

 

Wer heuchelt und seinen persönlich Wert über den anderer Menschen stellt, hält sich definitiv nicht an die Regeln, oder nur dann, wenn es ihm gefällt. Sie zu missbrauchen oder auszubeuten, um größere Gewinne (für den Moment) zu machen, wird leider auch praktiziert, aber das meinen wir natürlich nicht!

 

Zur Orientierung gab mein geistiger Lehrer mir am Anfang unseres gemeinsamen Weges den wunderbaren Spruch:

 

Tue das, was du willst,
mit dem, was du hast,
mit Liebe,
und ohne dir, einem anderen Wesen oder der Welt zu schaden.

 

                         

Und wie ist es mit Gott?

 

Wer hier Schwierigkeiten hat, und sich aus Enttäuschung über das Menscheln in den Kirchen und Religionen auch gleich ganz von Gott abgewandt hat, sollte das noch einmal überdenken und sich die Frage stellen: „Und was ist, wenn es ihn doch gibt?“ Gott gehört nicht den Religionen, sondern sie wurden von Menschen erschaffen FÜR Gott, mit allen Schwächen, die Menschen so haben.

So, wie wir entdecken durften, dass die Sonne NICHT um die Erde kreist und diese KEINE Scheibe ist, verhält es sich mit vielen Dingen, die der Mensch nur noch nicht erfassen kann. Die Frage: „Und was, wenn es das doch gibt?“ verhilft jedenfalls dazu, dass man nicht in einer Enge gefangen bleibt, die sich später einmal als peinlich herausstellen könnte.

 

Ich hoffe sehr, dass unser Standpunkt damit gut verdeutlicht wurde. Wer interessiert ist, das Ganze zu vertiefen, kann sich gern auf unserer Homepage in der Rubrik "Weisungen und Gebote" umsehen.

 

Manuela Schindler

14. März 2018