Glaubst du an Gott? Oder weißt auch du bereits, dass es Ihn gibt?

von Manuela Schindler (C)

 

Wenn ich an schönen Tagen einfach mal so durch die Straßen gehe und auf die emsig tätigen und eilenden Leute schaue, stelle ich mir vor was passieren würde, wenn sich plötzlich der Himmel öffnen würde und die Menschen sehen könnten, dass Gott da ist und auf sie herabschaut.

 

Dass Er einfach den Himmel mit seinen Schäfchenwolken wie einen Vorhang beiseite schiebt und ein bisschen von sich sehen lässt. Natürlich so, dass wir es vertragen könnten! Aber beeindruckend genug, dass klar ist, was da gerade geschieht.

 

Würden die Menschen stehen bleiben und mit weit offenen Mündern in den Himmel starren? Ganz sicher. Würden religiöse Menschen auf die Knie sinken und beten, mit Tränen der Freude im Gesicht, die ihnen wie Sturzbäche über die Wangen liefen? Davon bin ich auch überzeugt. Was ist mit denen, die täglich so daher leben, sich weder um Gott noch um die Schöpfung kümmern, sondern die nur sich selbst die Nächsten sind? Nun, die würden sicherlich einen großen Schrecken bekommen und schlagartig den ganzen Katalog mit Sünden, bösen Taten und Nachlässigkeiten aufrufen, um zu schauen, ob sie eine Chance haben.

 

Manchmal wünschte ich mir von Herzen, dass Er es täte und den Himmel für alle öffnet, sich allen Menschen zeigt und somit verdeutlicht, dass die Welt und die Schöpfung Ihm gehören und wir lediglich darauf und darin leben dürfen.

 

Was würde mit allen Menschen geschehen, die ein solches Erlebnis hätten?

 

Vermutlich sehr viel! Doch wenn jetzt jemand fragt, warum Gott es dann nicht tut, um die Welt und die Lebensbedingungen zu verbessern, kann ich auch nur spekulieren!

Vielleicht, um uns zumindest streckenweise einen freien Willen zuzugestehen? So, dass wir selbst entscheiden dürfen, ob wir gute oder böse oder mittelmäßige Menschen sein wollen? Vielleicht gehört es einfach dazu, sind sozusagen die „Spielregeln“, dass weder Er noch der Verführer sichtbar agieren?

 

Man denke jetzt einmal in Ruhe über diese kleine Vision nach und stelle sich vor, wie sowas aussehen würde. Was würde sie bei einem selbst auslösen? Wäre es nicht gut, jetzt schon so zu tun, als hätte man es bereits erleben dürfen und eine grundsätzliche Lebensumkehr einzuleiten, sodass man auf die Knie sinken kann mit Freudentränen im Gesicht, sollte es tatsächlich einmal passieren dürfen?

 

Es lohnt sich auf jeden Fall, darüber einmal gründlich nachzudenken.

 

Manuela Schindler, 16.4.2018

 

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